Bürgerstiftung Paderborn

Was ist eigentlich die

Bürgerstiftung Paderborn?

Die Bürgerstiftung Paderborn ist eine unabhängige Stiftung mit einem breiten Stiftungszweck. Sie wurde 2003 gegründet und arbeitet nun seit 11 Jahren in verschiedenen Projekten.

Ziel der Stiftung ist es, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen und Menschen zusammenzuführen, die etwas verändern wollen: Mit Ideen, mit Engagement und letztendlich auch mit dem notwendigen Geld, um aus einer guten Idee erfolgreiche Projekte zu machen.

Mit Unterstützung von Ihnen, den Paderbornerinnen und Paderbornern, möchten wir dauerhaft ein Gemeinwesen schaffen, das bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt in vorzeigbare soziale und kulturelle Ergebnisse umsetzt.

Die Bürgerstiftung Paderborn möchte gemeinsam mit Ihnen:

• Verantwortung übernehmen
• Veränderungen gestalten
• Vertrauen schenken

  • Philosophie

    Anspruch der Bürgerstiftung ist, im Wirken für die Paderborner Bürgergesellschaft eine besondere, herausgehobene Stellung einzunehmen.

    • Sie ist keine Konkurrentin bestehender oder entstehender bürgerschaftlicher und professioneller Initiativen.
    • Sie ist vielmehr Motivator, Katalysator, Innovator und Koordinator.


    Seit 2012 setzt die Bürgerstiftung neue Akzente und fokussiert sich unter anderem auf die Förderung von kultureller Bildung benachteiligter Paderborner Kinder und Jugendlicher.

    „Kulturelle Bildung als ein Schlüssel im Kampf gegen Benachteiligung und Armut Paderborner Kinder und Jugendlicher.”

    Dafür werden Kooperationspartner:

    • mit spezifischer Kompetenz
    • spezifischem Kompetenzpotential 

    per Ansprache oder Ausschreibung gesucht.

     

    Die finanziellen Ressourcen und Kontakte der Bürgerstiftung werden genutzt:

    • zur Mitfinanzierung
    • zum Einwerben von Mitteln
    • für die Öffentlichkeitsarbeit
    • zum Networking
    • zur Kontaktvermittlung
  • Gremien/Finanzierung

    Gremien/Finanzierung

    Die Bürgerstiftung Paderborn wird vertreten durch einen Stiftungsvorstand, der die laufenden Geschäfte führt, ein Kuratorium, das Beratungs- und Kontrollfunktionen übernimmt, einen Stifterkreis, der regelmäßig über die Aktivitäten informiert wird und beratend tätig ist und nicht zuletzt über einen Mitstreiterpool, in dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger Paderborns in unterschiedlichen Projekten engagieren.

    Zum Zeitpunkt der Gründung der Bürgerstiftung Paderborn betrug das Stiftungsvermögen 2,6 Mio. Euro, die initiativ von der Stadt Paderborn bereitgestellt wurden.

    Zur Finanzierung der Projekte werden Spendengelder und die Erträge des Stiftungskapitals verwendet. Das Kapital selbst bleibt unangetastet und in seiner Substanz erhalten. Auf diese Weise können wir langfristig und abgesichert den Stiftungszweck erfüllen.

  • Vorstand

    Vorstand

    Elmar Kloke
    Vorsitzender des Vorstandes

    kloke@buergerstiftung-paderborn.de
    Telefon 05251-148711

     

    Dr. Claudia Beverungen
    stellv. Vorsitzende des Vorstandes

    beverungen@buergerstiftung-paderborn.de
    Telefon 05251-148711

     

    Bruno Weber
    Mitglied des Vorstandes

    weber@buergerstiftung-paderborn.de
    Telefon 05251-148711

    Elke Süsselbeck
    Mitglied des Vorstandes

    suesselbeck@buergerstiftung-paderborn.de
    Tel.: 05251-148711

     

    Johannes Heß
    Mitglied des Vorstandes

    hess@buergerstiftung-paderborn.de
    Telefon 05251-148711

  • Kuratorium

    Kuratorium

    Vorsitzender des Kuratoriums

    Prof. Dr. Nikolaus Risch, Vorsitzender des Kuratoriums

    Mitglieder des Kuratoriums

    Herr Michael Dreier (Bürgermeister der Stadt Paderborn), Herr Prof. Dr. Nikolaus Risch (ehem. Präsident der Uni PB), Herr Wolfgang Glunz (Ratsherr, CDU), Herr Karsten Grabenstroer (Ratsherr, CDU), Herr Dietrich Honervogt (stv. Bürgermeister der Stadt Paderborn, CDU), Herr Franz-Josef Henze (Ratsherr, SPD), Herr Parviz Nasiry (Ratsherr, SPD), Frau Petra Tebbe (Ratsfrau, Bündnis 90/Die Grünen), Herr Stephan Hoppe (Ratsherr, Für Paderborn), Herr Arnd Paas (Vorstand Sparkasse Paderborn-Detmold), Frau Dr. Lieselotte Zumdieck (Allgemeinmedizinerin), Herr Dr. Ulrich Bittihn (Vorstand VerbundVolksbank OWL), Frau Nilgün Özel (Unternehmerin), Herr Patrick Wilk (GF Caritas-Verband Paderborn e. V.), Herr Stephan Kleine (Unternehmer), Frau Barbara Tigges-Mettenmeier (Unternehmerin), Frau Dr. Martina Gerdes-Kühn (Mitarbeiterin der Uni Paderborn)

  • Satzung

    Satzung

    Satzung der Bürgerstiftung Paderborn als PDF

     

    Satzung der Bürgerstiftung Paderborn in der geänderten Fassung vom 24.10.2017

    Präambel

    Die Bürgerstiftung Paderborn will erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaftsunternehmen der Stadt Paderborn mehr Mitverantwortung für die Gestaltung ihres Gemeinwesens übernehmen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, durch Zustiftungen, Vermächtnisse und Spenden die Paderborner Bürgerstiftung zu unterstützen. Nach ihrem Selbstverständnis tritt die Bürgerstiftung Paderborn weder in Konkurrenz zu Staat und Kommune, noch strebt sie an, Aufgaben aus dem Bereich der staatlichen und kommunalen Verantwortung zu übernehmen. Sie möchte das städtische Angebot ergänzen und modellhafte Initiativen auf den Weg bringen. In diesem Sinne fördert sie vorrangig gemeinnützige und mildtätige Institutionen und Vorhaben Dritter in der Stadt, sie kann aber auch eigene Projekte aus- oder durchführen.

    § 1 Name, Rechtsform und Sitz

    Die Stiftung führt den Namen „Bürgerstiftung Paderborn“, sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Paderborn.

    § 2 Zweck und Aufgaben der Stiftung

    Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgaben-ordnung (§§ 51 ff). Gemeinnützige Zwecke werden in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrtswesen (Bereich Soziales), Sport, Kultur in der Stadt Paderborn im Interesse der hier lebenden Menschen verfolgt. Die Stiftung erfüllt ihre Zwecke durch die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke einer anderen gemeinnützigen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 58 Nr. 1 AO). Dazu zählen im Bereich Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrtswesen (Soziales) die Einrichtungen und Verbände, die sich in der Stadt Paderborn der Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe, der Betreuung Behinderter und sozial Benachteiligter widmen, im Bereich des Sports die Vereine und Verbände, die sich vor allem dem Jugendsport widmen sowie Sport für bestimmte Zielgruppen und Sport-veranstaltungen, im Bereich der Kultur Vereine und Verbände auf den Feldern Musik, Literatur, darstellende und bildende Kunst, bestehende Einrichtungen wie Theater, Museen, insbesondere auch bei Förderangeboten für junge Künstler und kulturelle Vorhaben mit überörtlicher Bedeutung. In besonderer Weise wird die Stiftung dabei modellhafte Vorhaben in der Stadt Paderborn unterstützen. Die Stiftung erfüllt ihren Zweck vor allem durch die Unterstützung von Einrichtungen nach Maßgabe des § 58 Nr. 2 AO, welche die vorgenannten Zwecke fördern. Daneben kann die Stiftung die in Abs. 2 genannten Zwecke auch selbst verwirklichen, insbesondere durch Vergabe von Stipendien, Preisverleihung, Durchführung von Kunstausstellungen und Vortragsveranstaltungen. Die Stiftung darf keine Aufgaben übernehmen, die zu den Pflichtaufgaben der Stadt Paderborn gehören. Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Stiftung kann, soweit deren Zwecke mit denen unter § 2 Abs. 2 und 3 vereinbar sind, die Treuhänderschaft für unselbstständige (nichtrechtsfähige) Stiftungen über-nehmen.

    § 3 Vermögen der Stiftung

    Das Vermögen der Stiftung besteht zum Zeitpunkt der Errichtung aus dem im Stiftungsgeschäft bestimmten Betrag in Höhe von 2.600.000,00 Euro. Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Dem Stiftungsvermögen wachsen die Zustiftungen zu, nur der Ertrag kann zur Zweckverwirklichung verwendet werden. Zustiftungen im Sinne dieser Satzung sind solche, die der Zuwendungsgeber bzw. die Zuwendungsgeberin ausdrücklich dafür bestimmt. Für Erbschaften und Vermächtnisse gilt diese Regel ohne spezielle Bestimmung. Die Stiftung ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Zustiftungen dieser Art anzu-nehmen. Zugestiftete Sachwerte können vom Stiftungsvorstand zum Zwecke der Vermögensumschichtung jederzeit veräußert werden. Zustiftungen können einem bestimmten Stiftungszweck gemäß § 2 Abs. 2 zugeordnet werden. Sie können ab einem vom Vorstand und vom Kuratorium einvernehmlich festzulegenden Betrag ferner mit dem Namen der Zustifterin oder des Zustifters verbunden werden, sofern diese/dieser das wünscht. Bei Zustiftungen ab einem vom Vorstand und vom Kuratorium einvernehmlich festzulegenden Betrag kann der Zustifter ein konkretes Projekt für die Verwendung der Erträge aus dieser Zustiftung benennen. Das zu benennende Projekt muss den Satzungszwecken gemäß § 2 entsprechen.

    § 4 Erfüllung der Stiftungsaufgaben

    Die Erträge des Stiftungsvermögens und der Zustiftungen sowie die Spenden sind zur Erfüllung des Stiftungszweckes zu verwenden. Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise im Rahmen der steuerrechtlichen Regelungen zur Gemeinnützigkeit nach der Abgabenordnung einer Rücklage zuführen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    § 5 Organe der Stiftung

    Organe sind der Stiftungsvorstand, das Kuratorium und der Stifterkreis. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft im Stiftungsvorstand und Kuratorium ist nicht zulässig. Die Mitglieder der Organe haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Mitglieder der Stiftungsorgane sind ehrenamtlich tätig. Auslagenersatz wird in angemessener Höhe gewährt. Aufgabe der Mitglieder der Stiftungsorgane ist es auch, Zustifter und Spender für die Bürgerstiftung zu gewinnen, potentielle Stifter und Zustifter zu informieren.

    § 6 Stiftungsvorstand

    Der Stiftungsvorstand besteht aus mindestens drei Personen, höchstens aber fünf Personen. Die Mitglieder des Stiftungsvorstands werden durch das Kuratorium gewählt und abberufen. Die Amtszeit beträgt jeweils vier Jahre. Eine Wiederwahl durch das Kuratorium ist möglich. Wählbar ist, wer zum Zeitpunkt der Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Der Stiftungsvorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf seiner Amtszeit aus seinem Amt, wählt das Kuratorium für den Rest der Amtszeit einen Nachfolger. Der Vorstand kann zu seiner Entlastung einen oder mehrere Geschäftsführer bestellen. Der oder die Geschäftsführer führen die laufenden Geschäfte. Sie sind dem Vorstand verantwortlich und an seine Weisungen gebunden. Sie haben die Rechtsstellung eines besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.

    § 7 Aufgaben des Stiftungsvorstands

    Dem Stiftungsvorstand obliegt die Geschäftsführung der Stiftung; er hat für die dauernde nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks zu sorgen. Der Stiftungsvorstand hat insbesondere folgende Aufgaben: Anlage und Verwaltung des Stiftungsvermögens, Beschlussfassung über die Mittelverwendung der Zuwendungen, der Stiftungserträge sowie der sonstigen Einnahmen, Aufstellung des Wirtschaftsplans. Die Stiftung wird durch den Vorsitzenden des Stiftungsvorstands - im Verhin-derungsfall durch dessen Stellvertreter - und ein weiteres Vorstandsmitglied gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Soweit der Vorstand einen Geschäftsführer bestellt hat, erlässt er bei Bedarf eine Geschäftsanweisung für den bzw. die Geschäftsführer. Der Vorstand kann einzelne Vorstandsmitglieder mit der Wahrnehmung der Aufgaben der nach § 3 Abs. 6 eingerichteten Fonds bzw. Sonderprojekte betrauen. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung des Vorstands. Im Rahmen dieser Aufgabe kann er zu seiner Entlastung sachkundige Kuratoriumsmitglieder hinzuziehen.

    § 8 Sitzungen und Beschlüsse des Stiftungsvorstands

    Die Sitzungen des Stiftungsvorstands werden – mindestens viermal jährlich – durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsvorstands, mit einer Frist von sieben Tagen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Stiftungsvorstand ist einzuberufen, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder unter Angabe des Beratungspunktes es verlangen. Der Stiftungsvorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung die Hälfte der Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind. Er ist ferner beschlussfähig, wenn sämtliche Vorstandsmitglieder anwesend sind und keiner widerspricht. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst, sofern nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung gibt die Stimme des Stellvertreters den Ausschlag. Der Stiftungsvorstand kann einen Beschluss auch fassen, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zum Beschluss schriftlich erteilen. Über das Ergebnis der Sitzungen wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. vom stellvertretenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

    § 9 Kuratorium

    Das Kuratorium besteht aus 17 stimmberechtigten Mitgliedern. Diesem gehören der Bürgermeister der Stadt Paderborn, 7 Ratsmitglieder der Stadt Paderborn sowie weitere 9 Mitglieder an. Das Kuratorium kann Gäste als beratende Mitglieder des Kuratoriums hinzuziehen. Der bzw. die Vorsitzende des Stifterkreises nimmt ebenfalls beratend an den Sitzungen des Kuratoriums teil. Das Kuratorium wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende des Kuratoriums und dessen/deren Stellvertreter bzw. Stellvertreterin. Als Mitglied des Kuratoriums kann gewählt werden, wer zum Zeitpunkt der Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die Mitglieder des Kuratoriums werden – mit Ausnahme des Bürgermeisters der Stadt Paderborn – jeweils für die Dauer von vier Jahren vom Stifterkreis sowie vom Rat der Stadt Paderborn gewählt. Von den zu wählenden Mitgliedern wählt der Stifterkreis neun stimmberechtige Mitglieder des Kuratoriums. Dies gilt, sofern der Stifterkreis aus mindestens zehn Personen besteht. Solange dies nicht der Fall ist, werden diese neun Kuratoriumsmitglieder auf Vorschlag aus der Mitte des Kuratoriums oder des Vorstandes durch die übrigen Mitglieder des Kuratoriums gewählt bzw. wieder-gewählt. Der Bürgermeister der Stadt Paderborn ist Mitglied laut § 9, Abs. 1. Die weiteren sieben stimmberechtigten Kuratoriumsmitglieder wählt der Rat der Stadt Paderborn. Zu Mitgliedern des Kuratoriums sollen Personen gewählt werden, die im Sinne des Stiftungszweckes auf den vom Stiftungszweck umrissenen Feldern besondere Sach- und Fachkunde aufweisen und in der Öffentlichkeit als glaubwürdige Repräsentanten des Bürgerstiftungsgedankens gelten können. Das Kuratorium wählt den Vorstand der Stiftung. Die Vorstandsmitglieder werden in getrennten und geheim durchzuführenden Wahlgängen gewählt. Scheidet ein Mitglied des Kuratoriums vorzeitig aus dem Amt, so erfolgt für den Rest der Amtszeit eine Nachwahl. Diese wird entweder durch den Stifterkreis oder den Rat der Stadt Paderborn vorgenommen, in Abhängigkeit davon, welches Gremium das ausscheidende Mitglied in das Kuratorium gewählt hat. Das Kuratorium wacht über die Einhaltung der Stiftungszwecke. Es kann vom Vorstand jederzeit Einsicht in sämtliche Geschäftsunterlagen der Stiftung verlangen und ist von ihm regelmäßig, d. h. mindestens halbjährlich über die Aktivitäten der Stiftung sowie ihre Einnahmen und Ausgaben zu unterrichten. Es kann Vorschläge zu den Förderschwerpunkten der Stiftung und der Verwendung ihrer Mittel machen. Der Beschlussfassung des Kuratoriums unterliegen: die Genehmigung des Wirtschaftsplanes für das jeweilige Haushaltsjahr sowie des Jahresabschlusses des Vorjahres, die Wahl, Entlastung und Abberufung des Vorstandes, die Richtlinien zur Mittelverwendung, die Genehmigung der Geschäftsordnung des Vorstands. die Bestellung der Abschlussprüfer. Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn mit einer Frist von 14 Kalendertagen schriftlich geladen wurde und mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder, darunter jeweils der/ die Vorsitzende anwesend ist. Jede Beschlussvorlage gilt im Kuratorium als angenommen, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder, bei Beschlussfassung im Umlaufverfahren die Mehrheit der teilnehmenden Mitglieder, ihr zustimmt. Kommt eine Stimmengleichheit zustande, entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Bei der Beschlussfassung über die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes muss die 2/3 Mehrheit der Mitglieder des Kuratoriums dem Antrag zustimmen. Über die Ergebnisse der Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen, die von dem/der Vorsitzenden zu unterzeichnen und allen Mitgliedern des Kuratoriums zuzuleiten sind.

    § 10 Stifterkreis

    Der Stifterkreis besteht aus den Zustiftern. Zustifter ist, wer einen vom Vorstand und vom Kuratorium festgesetzten Betrag für das Stiftungskapital zur Verfügung gestellt hat. Der Stifterkreis wählt aus seiner Mitte für eine Amtszeit von zwei Jahren einen Vorsitzenden, der gleichzeitig beratendes Mitglied im Kuratorium ist. Eine Wiederwahl ist möglich. Aufgabe des Stifterkreises, sofern dieser aus mindestens zehn Personen besteht, ist es, neun Mitglieder des Kuratoriums zu wählen. Der Stifterkreis ist regelmäßig über die Stiftungsaktivitäten zu informieren. Hierzu wird er mindestens einmal im Jahr vom Vorsitzenden mit einer Frist von 14 Kalendertagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu einer Sitzung einberufen. Er ist ferner dann einzuberufen, wenn 20 % der Stifter und Zustifter, mindestens aber zehn Personen dieses gegenüber dem Vorsitzenden beantragen. Der Stifterkreis ist bei satzungsgemäßer Ladung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Zustifter beschlussfähig. Die Mitglieder des Kuratoriums und des Vorstands nehmen an den Sitzungen teil. Zu Beginn jeder Sitzung wählt die Sitzungsversammlung aus ihrer Mitte eine/n Protokollführer/in. Über die Ergebnisse der Sitzung sind Niederschriften anzufertigen, die von der/ dem Protokollführer/in und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und allen Mitgliedern der Stiftungsorgane zuzuleiten sind.

    § 11 Wirtschaftsführung, Geschäftsjahr, Jahresabschluss

    Die Stiftungsmittel sind sparsam und wirtschaftlich zu verwalten. Sie sind getrennt von anderem Vermögen zu halten. Stiftungsgelder sind sicher und ertragbringend anzulegen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Erstgeschäftsjahr endet am 31.12. des Jahres, in dem die Stiftung rechtswirksam wird. Der Stiftungsvorstand hat nach Beendigung des Rechnungsjahres den Jahresabschluss nach den Grundsätzen des 3. Buches des Handelsgesetzbuchs aufzustellen. Der aufgestellte Jahresabschluss kann durch einen Abschlussprüfer geprüft werden. Der Rat der Stadt Paderborn kann das Rechnungsprüfungsamt beauftragen, dem Rechnungsprüfungsausschuss eine Prüfung der Wirtschaftsführung/ und oder eine Auswertung des Prüfungsberichtes des Abschlussprüfers vorzulegen.

    § 12 Satzungsänderungen

    Satzungsänderungen können nur durch den Stiftungsvorstand und das Kuratorium beschlossen werden. Beide Gremien müssen einer Satzungsänderung mit jeweils einfacher Mehrheit zustimmen. Soweit der Stiftungszweck oder Grundzüge der Organisation der Stiftung berührt sind, müssen jeweils 80 % der stimmberechtigten Mitglieder beider Organe dieser Änderung zustimmen.

    § 13 Unterrichtung der Aufsichtsbehörde und des Finanzamtes

    Die Bezirksregierung Detmold als Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über alle Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Ihr ist unauf-gefordert der Jahresabschluss vorzulegen. Darüber hinaus ist sie über Änderungen in der Zusammensetzung der Stiftungsorgane zu informieren. Unbeschadet der sich aus dem Stiftungsgesetz ergebenden Anerkennungs-pflichten sind Beschlüsse über Satzungsänderungen dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Bei Satzungsänderungen, die den Zweck der Stiftung betreffen, ist zuvor die Einwilligung des Finanzamtes zur Steuerbegünstigung einzuholen.

    § 14 Auflösung und Aufhebung

    Über eine Auflösung der Stiftung beschließt der Vorstand mit Zustimmung des Kuratoriums und zwar jeweils mit einer Mehrheit von mindestens 80 Prozent der Stimmen seiner Mitglieder. Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall ihres steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen nach Abzug sämtlicher Verbindlichkeiten an die Stadt Paderborn, die es unmittelbar zu gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat. Die Beschlüsse werden erst wirksam, wenn sie von der Aufsichtsbehörde genehmigt sind.

    § 15 Inkrafttreten

    Die Satzung tritt mit dem Tag der Zustellung der Anerkennung in Kraft.

Aktuelles

Asuzeichnung für Bürgerstiftung Paderborn: Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen für Bürgerstiftungen

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Bürgerstiftung Paderborn wählt neuen Vorstand

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Jury würdigt jahrzehntelanges Ehrenamt im kulturellen sowie sozialen Bereich. Am Mittwoch,...